Warum CBDC nicht mit Bitcoin konkurrieren kann

Veröffentlicht am 27. Oktober 2023 um 19:53

Das Aufkommen digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) hat bereits Diskussionen in der Krypto-Community ausgelöst. Während einige CBDCs als Instrumente der staatlichen Kontrolle betrachten, betrachten andere sie als Versuche traditioneller Finanzsysteme, relevant zu bleiben. Drei Schlüsselfaktoren stützen das Argument, dass Bitcoin einen Vorteil gegenüber CBDCs hat: offene Architektur, First-Mover-Vorteil und benutzerzentrierte Geldpolitik.

Bitcoin arbeitet auf einer offenen Plattform, die es jedem ermöglicht, am Netzwerk teilzunehmen und zu seiner Entwicklung beizutragen. Andererseits sind CBDCs geschlossene Systeme unter staatlicher Kontrolle, was ihre Fähigkeit einschränkt, im Tempo eines offenen Systems wie Bitcoin Innovationen zu entwickeln. Als Pionier der digitalen Währung hat Bitcoin im Laufe von 14 Jahren eine bedeutende Akzeptanz und ein erhebliches Wachstum in der Praxis erreicht, während sich die meisten CBDC-Projekte noch in einem frühen Stadium befinden.

Die Währungspolitik von Bitcoin ist benutzerorientiert konzipiert und hat ein festes Höchstlimit von 21 Millionen Münzen. Im Gegensatz dazu ist es unwahrscheinlich, dass Zentralbanken ein solches nutzerzentriertes Modell übernehmen, da die Kontrolle des Geldumlaufs politisch und wirtschaftlich wertvoll ist. Bitcoin ist mit seiner Agilität und globalen Reichweite ein starker Konkurrent, und im Vergleich zum vorherrschenden Glauben der Regierungsbehörden an die Notwendigkeit von CBDC ist eine skeptischere Haltung hinsichtlich der praktischen Durchführbarkeit von CBDC berechtigt.

 

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.

Erstelle deine eigene Website mit Webador